Bundesländerranking 2011
Die IW Consult GmbH Köln hat zusammen mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche ein neues Ranking der Bundesländer erarbeitet. Hierbei werden Entwicklung und Bestand von knapp 100 ökonomischen und strukturellen Indikatoren untersucht. Dies werden den folgen vier Obergruppen zugeordnet:
- Arbeitsmarkt: Entwicklung von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit (25 %)
- Wohlstand: Entwicklung von Einkommen und Kaufkraft (25 %)
- Struktur: Entwicklung in den Bereichen Staat, Wirtschaft, Gesellschaft (30 %)
- Standort: Entwicklung von Arbeitskosten, Infrastruktur, Humankapital (20 %)
Das Dynamikranking für den Zeitraum 2007 bis 2010, das auch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abbildet, zeigt deutliche Unterschiede zu der Auswertung für die Jahre 2004 bis 2007. Die damals dominierenden süddeutschen Bundesländer sind auf die hinteren Plätze verwiesen worden, die neuen Bundesländer sind hingegen nach vorne gerückt. Nach Einschätzung der Autoren haben die ostdeutschen Bundesländer die Folgen der Weltwirtschaftskrise weitgehend unbeschadet überstanden. Ganz anders sieht es hingegen im Bestandsranking mit den Werten für das Jahr 2011 aus. Hier belegen die neuen Bundesländer nach wie vor die letzten Tabellenplätze, das Bestandsniveau hat sich gegenüber den Werten der vergangenen Jahre nur minimal erhöht.
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