Treffpunkt Bauindustrie im Dialog mit Dr. Andreas Bovenschulte Wohnungsbau in Bremen zentrales Thema

Über 100 Gäste hatten sich angemeldet für den Treffpunkt Bauindustrie im Haus der Bauindustrie in Bremen. Anlass war der Dialog zwischen Bürgermeister und Vorsitzendem des Senats Dr. Andreas Bovenschulte und Bauindustriepräsident Thomas Echterhoff.

Der seit wenigen Wochen amtierende Bürgermeister zeichnete von Bremen das Bild einer attraktiven, lebenswerte und wachsende Stadt, in der viel zu bauen gebe: „Mit der Entwicklung der City, der Überseestadt mit dem neuen Schwerpunkt Überseeinsel, dem Tabakquartier in Woltmershausen, dem neuen Hulsbergviertel und vielen weiteren Projekten stehen immense Bauaufgaben an.“

Bovenschulte betonte ein Hauptziel seiner Regierung: bezahlbares Wohnen für alle Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten. Der Senat habe die bisherige Zielzahl von 2100 Wohnungen in der Zeit von 2018 bis 2021 deshalb wesentlich erhöht: „10.000 neue Wohnungen sollen in dieser Legislaturperiode errichtet werden“, sagte Bovenschulte.

Echterhoff gab zum Wohnungsbau seiner Sorge Ausdruck, dass ein Koaltionspartner nun auch in Bremen den Mietendeckel diskutiert würde: „Mit solchen Vorschlägen wird keine einzige Wohnung zusätzlich gebaut.“ Das Beispiel Berlin zeige die destruktiven Folgen. Dort seien sowohl die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen für Neubau als auch für Umbaumaßnahmen drastisch zurück gegangen. Echterhoff: „Wer keine Anreize schafft Wohnungen zu bauen, sondern Investoren auch noch gängelt, muss sich nicht über die Ergebnisse wundern. Herr Bovenschulte, dass kann kein Beispiel sein für Bremen!“ Moderiert wurde der Dialog von Andreas Neumann, Radio Bremen.

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