Presseinformation vom 21.09.2018

Bauindustrie Niedersachsen-Bremen zum Wohnungsbaugipfel: · Anstieg bei den Beschäftigtenzahlen · Bauordnung anpassen

Im Bauhauptgewerbe in Niedersachsen sind die Beschäftigtenzahlen 2018 weiter angestiegen. In Niedersachsen und Bremen wurden seit 2015 über 4.100 neue Jobs im Bauhauptgewerbe geschaffen. Dies entspricht einer Steigerung von 8,7 Prozent bei den Beschäftigtenzahlen. Der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, Jörn P. Makko, sagte hierzu: „Die Bauunternehmen in Niedersachsen und Bremen sind leistungsbereit. Allerdings erwarten wir, dass die Politik auch entsprechende Voraussetzungen schafft, damit dies weiterhin so bleibt. Eine kontinuierliche und überjährige Ausschreibungspraxis sowie Planungssicherheit sind wichtig für einen weiteren Kapazitätsaufbau.“

Des Weiteren hat es die Branche geschafft, die Ausbildungszahlen zu steigern. Dabei nimmt die überbetriebliche Ausbildung in den Ausbildungszentren, die die Ausbildung in Betrieb und Schule ergänzt, einen wichtigen Stellenwert ein. „Die Bauindustrie wird auch weiter eine gute Ausbildung garantieren“, betonte Makko.

Neben dem Kapazitätsaufbau müssten allerdings weitere Voraussetzungen geschaffen werden, um insbesondere mehr Wohnraum in kurzer Zeit und zu angemessenen Preisen zur Verfügung zu stellen.

Makko: „Wir brauchen eine flexiblere Bauordnung. Unnötige Vorschriften müssen gestrichen werden. Kostentreiber, wie neue Energiestandards oder verschärfter Schallschutz, sollten überdacht werden.“ Außerdem ließe sich durch die Einführung von Typengenehmigungen Verwaltungsaufwand und Kosten sparen.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Jörn P. Makko

Weitere Themen in diesem Bereich:

  • Werte schaffen.
  • Werte erhalten.
  • Bauen gestaltet Zukunft.