Presseinformation vom 22.06.2018

Sommerfest der Bauindustrie - Geschäftslage und Geschäftsaussichten haben sich weiter verbessert

Das traditionelle Sommerfest der Bauindustrie wurde in diesem Jahr in Bremen ausgerichtet. Im Park des Gutshofs Kränholm trafen sich zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Behörden und Institutionen.

In seiner Begrüßungsrede äußerte sich Verbandspräsident Dipl.-Ing. Thomas Echterhoff positiv über die aktuelle Geschäftslage. Eine Umfrage des Verbandes hat ergeben, dass nunmehr über 40 Prozent der Befragten die aktuelle Geschäftslage als gut einschätzten. Dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent erhöht. Ähnlich positiv waren auch die Einschätzungen der Geschäftsentwicklung für die nächsten sechs Monate. Über 20 Prozent der befragten Unternehmen gehen trotz des schon erreichten hohen Niveaus von einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage im nächsten Halbjahr aus, so Echterhoff.

Mit Blick auf die geplante Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung mahnte Echterhoff dazu, Vorgaben die an die Wirtschaft gestellt würden, auch selbst einzuhalten. So wolle die Bundesregierung das Instrument der sachgrundlosen Befristung in größeren Betrieben begrenzen. Dabei nutze die Bundesregierung selbst bei der Hälfte aller befristeten Arbeitsverhältnisse das Instrument der sachgrundlosen Befristung.

Vor diesem Hintergrund forderte Echterhoff die Politik auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und sich an die eigenen Vorgaben zu halten.

Über das Ergebnis der Tarifvertragsverhandlungen sagte der Präsident: „Die Baubranche betrachtet den Tarifabschluss mit gemischten Gefühlen. Zwar sind die Lohnerhöhungen sehr hoch ausgefallen, allerdings konnte ein drohender Streik abgewendet werden. Dieses Ergebnis hat in Zeiten der Hochkonjunktur Priorität gehabt.“ Positiv ist die lange Laufzeit von 26 Monaten, da dies der Bauindustrie wichtige Planungssicherheit gibt.

 

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Jörn P. Makko
 

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