Presseinformation vom 27.12.2018

Herbstumfrage zur Baukonjunktur - Präsident Thomas Echterhoff: „Bauindustrie erwartet für 2019 Fortsetzung der guten Geschäftslage.“

Die Unternehmen der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen erwarten eine Fortsetzung der guten Geschäftslage auch im Jahr 2019. Das ist das Fazit, das Thomas Echterhoff, Präsident des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen aus der Herbstumfrage bei den Mitgliedsunternehmen zieht.

Die Beurteilung der derzeitigen Geschäftssituation habe sich gegenüber der Herbstumfrage 2017 noch einmal deutlich verbessert, erklärte Echterhoff: „Fast die Hälfte der befragten Unternehmen schätzen die derzeitige Geschäftslage als gut ein.“ Im Vorjahr sei es noch ein Drittel gewesen.

Bei einer spartenmäßigen Betrachtung hat der Leitungsbau mit 56,4 Prozent positiven Beurteilungen den Wohnungsbau als bisherigen Spitzenreiter überholt. Mit Ausnahme des öffentlichen Hochbaus und des Eisenbahnoberbaus konnten auch alle anderen Bausparten deutliche Verbesserungen bei der Beurteilung der aktuellen Geschäftssituation verzeichnen.

Mit 82,5 Prozent der ganz überwiegende Teil der befragten Unternehmen von einer Fortsetzung der guten Geschäftslage auch im ersten Halbjahr 2019 aus. Sogar eine weitere Verbesserung der Geschäftssituation erwarten 9,7 Prozent der befragten Unternehmen.

Bei viel Licht gibt es auch Schatten. Vier von fünf Mitgliedsunternehmen bezeichnen inzwischen den Fachkräftemangel als schwerwiegendes Problem.“ Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, Jörn P. Makko: „Damit hat der Fachkräftemangel seinen traurigen Spitzenplatz auf der Liste der drängendsten Probleme weiter ausgebaut.“

Mit 48 Prozent folgen der Anstieg der Entsorgungskosten, mit 45,5 Prozent das der Kostenbelastung und mangelnde Flexibilität im Personalbereich sowie mit 43,1 Prozent das erstmals abgefragte Problem der Aufhebung von Ausschreibungen wegen Überschreitung der Kostenschätzungen.

Die gute Konjunktur wirkt sich auch auf die Personalplanung der Unternehmen aus. Fast 40 Prozent planen (Vorjahr: 32 Prozent) eine Zunahme der Beschäftigten im Bereich der gewerblichen Arbeitnehmer. Bei den Angestellten planen 37 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent) eine Aufstockung des Personals.

 

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Jörn P. Makko

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