Willkommen beim Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen

Hannover, Bremen
Der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen ist der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der Bauindustrie in den Ländern Bremen und Niedersachsen. Er nimmt alle gemeinsamen wirtschafts- und sozialpolitischen sowie fachlichen und technischen Interessen seiner Mitglieder wahr. Im Rahmen zukunftsgerichteter Bildungspolitik und Personalentwicklungsplanung fördert er die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung in zwei modernen Bildungszentren. Der Verband unterhält Geschäftstellen in Hannover und Bremen.

Bauunternehmer leiden unter schlechter Zahlungsmoral der öffentlichen Hand

Im Unterschied zur Gesamtwirtschaft hat sich die Zahlungsmoral der öffentlichen Auftraggeber in der Bauwirtschaft im Frühjahr 2012 stark verschlechtert. Insbesondere die größeren Bauunternehmen mit mehr als 51 Mitarbeitern müssen länger auf die Rechnungsbegleichung warten. Dies ergab die Auswertung der Frühjahrs-Umfrage der Creditreform unter 680 Unternehmen der Bauwirtschaft. Nachfolgend werden die Ergebnisse einer Sonderauswertung für den Hauptverband zum Zahlungsverhalten der Auftraggeber in der Bauwirtschaft dargestellt.

Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute

Die Bauinvestitionen haben im vergangenen Jahr mit einer Rate von 5,8 % expandiert, so kräftig wie seit 1994 nicht mehr. Die schon im Jahr 2010 einsetzende positive Entwicklung hat sich bis zuletzt fortgesetzt, wobei die Bautätigkeit zum Jahresende auch von der vergleichsweise milden Witterung profitierte.

Verleihung von Ehrennadeln

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes am 3. Mai 2012 in Hannover wurden die Verdienste, die sich Herr Dipl.-Ing. Gottfried Stehnke, Geschäftsführer der Firma Stehnke Bauunternehmung GmbH & Co. sowie Herr Dipl.-Ing. Siegfried Mett, Geschäftsführer der Firma Ludwig Voss GmbH & Co. KG mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz für die Belange der Bauindustrie in Niedersachsen und Bremen erworben haben, durch die Verleihung der Ehrennadel des Verbandes gewürdigt.

Bauausgaben der Gebietskörperschaften 2011

Die Gebietskörperschaften haben laut Kassenstatistik des Statistischen Bundesamtes 2011 rund 33,2 Mrd. Euro für Baumaßnahmen ausgegeben, das waren 1,4 % weniger als im Vorjahr. Insbesondere die Kommunen haben 2011 ihre Ausgaben für Baumaßnahmen zurückgefahren und zwar um 4,9 % auf 18,8 Mrd. Euro. Die Bedeutung der Gemeinden als Auftraggeber für die Bauwirtschaft ist zwar zurückgegangen, mit einem Anteil von 57 % an den gesamten öffentlichen Bauausgaben entfällt aber immer noch mehr als die Hälfte auf sie.

1. KfW Kommunalpanel 2011: Städte, Gemeinden und Landkreise melden 100 Mrd. Euro Investitionsstau

Die deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise schieben einen Investitionsstau von etwa 100 Mrd. Euro vor sich her. Zu diesem Ergebnis kommt das KfW Kommunalpanel 2011, das das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) zum dritten Mal für die KfW-Bankengruppe durchgeführt hat. Trotz hoher Investitionen auch im Zusammenhang mit den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung kommen KfW und difu für Städte und Gemeinden auf einen Investitionsrückstand von 87,4 Mrd. Euro, für die erstmals erfassten Landkreise von 12,5 Mrd. Euro.

Evaluation des Mindestlohnes

Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat die Ergebnisse und den Bericht zu dem Projekt „Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Bauhauptgewerbe“ vorgelegt. Danach lassen sich weder in West- noch in Ostdeutschland durch den Mindestlohn verursachte Beschäftigungsverluste nachweisen. Wirkungen auf den Arbeitsschutz oder auf die Wettbewerbssituation inländischer Baubetriebe konnten ebenfalls nicht festgestellt werden.

Kommunalfinanzen 2012: Rückgang der Bauausgaben um 2,8 Mrd. Euro

Der Deutsche Städtetag, der rund 3.400 kreisfreie und kreisangehörige Städte vertritt, hat seine Prognose über die Entwicklung der Kommunalfinanzen im Haushaltsjahr 2012 vorgelegt. Nachfolgend die wichtigsten Eckpunkte: 

Vergaberecht wird wieder umgestellt - Bremische Bürgerschaft gegen Ausnahmeregelung

Die bremische Bürgerschaft hat mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken eine Verlängerung der Ausnahmeregelung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge abgelehnt. Grundlage ist das "Gesetz zur Erleichterung von Investitionen". Diese Regelungen waren seit März 2009 in Kraft und sollten in der Wirtschaftskrise dafür sorgen, dass öffentliche Aufträge schneller verteilt werden können. Bauleistungen etwa konnten so bis zu einem Wert von 100.000 Euro ohne oder nur mit einem eingeschränkten Ausschreibungsverfahren vergeben werden.

Preis der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen 2011 verliehen

Bauindustriepreisträger

Im Rahmen eines Festaktes am 26. Januar 2012 im Kastens Hotel Luisenhof in Hannover zeichnete der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen Herrn Thomas Voigt, den Sprecher des Vorstandes der VHV Allgemeine Versicherung AG, und Herrn Dietrich Werner als Mitglied des Vorstandes in Anerkennung ihrer Dienste mit dem Preis der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen 2011 aus.

Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen e.V.

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