So hat es unser Präsident Jürgen Oyen am Abend bei unserer Veranstaltung "Bauen für die Seehäfen" in Bremerhaven gesagt. Wir hatten zusammen mit Baugewerbe-Verband und VBU in das Auswandererhaus eingeladen.
Bremens Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Kristina Vogt, sieht bei der Finanzierung den Bund stärker in der Pflicht. Der Hafenlastenausgleich liege seit über 20 Jahren unverändert bei 38,5 Millionen Euro für alle fünf Küstenländer – nötig wären nach Bremer Berechnung mindestens 500 Millionen Euro. „Die Finanzierungsverantwortung des Bundes gehört in den Kern der nationalen Hafenstrategie.“ Wie das gelingen könnte, skizzierte der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann.
Oberst Thomas Geßner, Kommandeur des Landeskommandos Bremen, ordnete die sicherheitspolitische Lage ein. Die Häfen sollen zivil wie militärisch nutzbar sein: „Dual Use muss zünden – es muss funktionieren.“ An die Unternehmen gerichtet sagte er: „Die Zeit rennt. Fordern Sie jetzt alles, was Sie brauchen.“
Unser Hauptgeschäftsführer Jörn P. Makko wies auf die Bedeutung des Themas hin: “Unsere Seehäfen werden für etwas gehalten, wo man fünf Wohnmobil-Stellplätze errichtet oder einen Badesteg mit Anlegemöglichkeit für Tretboote. Aber so ist es nicht. Es geht um den Umschlag von Waren, die Energiewende, die Verteidigungsfähigkeit. Die Seehäfen sind eine nationale Aufgabe.”
