Antrittsbesuch in der Staatskanzlei: Jürgen Oyen hat sich in seiner neuen Funktion als Präsident der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen mit Ministerpräsident Olaf Lies getroffen. Dabei wurden viele Themen besprochen, die für die Branche aktuell eine große Relevanz haben, wie die Herausforderungen beim Wohnungsbau
und bei der Infrastruktur. An dem Gespräch nahm auch Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier teil.
Die Branche hat bei allen Themen konkret angesprochen, an welchen Stellen die Politik handeln muss. So wurden die Möglichkeiten durch das Sondervermögen ausdrücklich anerkannt, in den Betrieben kommt davon aber bislang zu wenig an. „Zwischen Ankündigung und Baustelle liegt weiterhin ein zu weiter Weg – er muss deutlich verkürzt werden, und das muss schnell geschehen“, sagte Oyen.
Beim Wohnungsbau sieht die Bauwirtschaft die neuen Spielräume durch die Novelle der Bauordnung positiv. Bislang ist allerdings festzustellen, dass diese Spielräume noch viel zu selten genutzt werden.
Das Bauhauptgewerbe glaubt an die Zukunft. Deshalb haben die Betriebe in diesem Jahr auch Beschäftigung aufgebaut. Jetzt braucht es aber auch eine kontinuierliche und auskömmliche Finanzierung.
Investitionen müssen Wertschöpfung auslösen. Niedersachsen braucht jetzt Aufbruchstimmung. Jede Baustelle ist eine gute Nachricht – denn wer baut, glaubt an die Zukunft. Dies ist laut Oyen die Vorbedingung dafür, dass Betriebe Personal- und Maschinenkapazitäten verlässlich planen – und Investitionen tatsächlich auf die Straße, in Wohnungen und in Infrastruktur bringen können.
